Komm zur Senatssitzung am 25.04.2012!

Komm in den Senat!

Am 25.4.2012 um 14:15 wird der Senat nun endgültig über die Modulklammerungsregelung abstimmen.

Nach der letzten Sitzung wurde das Präsidum der Universität beauftragt einen neuen Entwurf zur Regelung zu entwerfen. Bericht zur Sitzung siehe hier. Dieser wurde nun entworfen und wird auf der nächsten Sitzung des Senats eingebracht und dort auch abgestimmt.

Sei auch du dabei und unterstütze die Forderung nach einer Modulklammer! Es geht um dein Studium!

Empört Euch!

Mehr Infos hier!

Empört Euch!
www.modularisiert.de

Die Modulklammerung – eine Bilanz studentischen Engagements

Oder: Wie die Universitätsleitung mit dem durch eine Urabstimmung legitimierten Willen der Studierendenschaft verfährt.

Über ein Jahr ist es bereits her, dass engagierte Studierende verschiedener Fachbereiche eine Urabstimmung ins Leben gerufen haben, in der die Studierenden dazu aufgerufen waren, über eine neue Regelung für ihr Studium abzustimmen. Konkret ging es um einen neuen Paragraphen 31 der allgemeinen Bestimmungen für gestufte und modularisierte Studiengänge, der es allen Studierenden ermöglichen sollte, 1/3 ihrer Module am Ende des Studiums auszuklammern. Der neue Paragraph war dazu gedacht, übermäßigen Prüfungs- und Leistungsdruck für Studierende einzudämmen und ihnen einen verbesserten Zugang zum immer restriktiver werdenden Master zu geben. Nachdem die Urabstimmung erfolgreich war, weil sich über 70% der Studierenden für den neuen Paragraphen aussprachen, wurde dieser als Entwurf in den Senat zur Abstimmung gegeben und dort von den Mitgliedern und der Universitätsleitung abgeschmettert.

Da die Studierenden sich jedoch in der Verantwortung sahen, den Willen der Studierendenschaft nicht einfach zu ignorieren, wurde der Entwurf während des gesamten Jahres, über alle möglichen universitären Gremienwege hin und her verwiesen, inhaltlich überarbeitet und letztendlich als juristisch einwandfreie Regelung, von den Studierenden in das Gremium der Senatskommission Studiengänge eingebracht.

Das Verfahren zog sich bis zur Dezembersitzung der oben genannten Kommission, in der die Mitglieder (bestehend aus der Vizepräsidentin, den Studiendekan_innen aller Fachbereiche und vier studentischen Vertreter_innen) dazu aufgerufen waren über den Entwurf abzustimmen.

Schon nach kurzer Diskussion wurde klar, dass die Vizepräsidentin und die Studiendekan_innen nicht für den neuen Paragraphen stimmen würden, denn sie bekundeten allesamt ihren Unwillen zur Umsetzung mit der Begründung, dass die neue Regelung für die einzelnen Fachbereiche Arbeit bedeute, die laut Protokoll „unzumutbar“ sei.

Ein eindeutigeres politisches Statement, das den Unwillen für die Umsetzung einer neuen studierendenfreundlichen Regelung betrifft, hätten die zuständigen Akteure kaum verlauten lassen können.

Du möchtest das ebenso wenig einfach so hinnehmen wie wir? Dann empöre dich und unterstütze uns dabei, die Forderung nach einer Modulklammerung aufrechtzuerhalten.

Alle Infos und Möglichkeiten zum „empören“ findest du unter: www.modularisiert.de

Für Fragen und Anregungen schicke uns einfach eine E-Mail an:
studium-lehre@asta-giessen.de

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Uni-Wahlen 2012 – Wahlergebnis

Die diesjährigen Uni-Wahlen sind zu Ende. Wir möchten uns herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

Für die Wahlen zum 51. Studierendenparlament liegt folgendes Ergebnis vor:

1. UniGrün 11 Sitze (+2)
2. Jusos 5 Sitze (-1)
3. Unsere Uni. 4 Sitze (-2)
4. Liberale Hochschulgruppe (LHG) 1 Sitz (-1)
5. Demokratische Linke 1 Sitz
6. die linke.sds 1 Sitz
7. Die Demokratie 2 Sitze (+2)
8. Projekt Zukunft! 3 Sitze (+3)
9. Die Studentenunion 3 Sitze (+1)

Details auf den Seiten des Studentischen Wahlausschusses!

Des Weiteren konnten wir uns im Senat nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr wieder als zweitstärkste Liste etablieren und so unseren Sitz halten. In den Fachbereichsräten haben wir in Jura (FB01) zwei und in Wirtschaft (FB02) einen der jeweils drei Sitze auf uns vereinigen können. Zu beidem genaueres hier!

Ein ähnliches Ergebnis haben wir für die Fachschaften erzielt. Am FB01 konnte die Gemeinschaftsliste “Jusos & UniGrün im Recht” drei der fünf Sitze besetzen, am FB02 sind es vier von acht. Details: Hier!

Jusos fordern bessere Ausstattung hessischer Hochschulen

Der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl und der Sprecher der Gießener Juso-Hochschulgruppe Björn Gerlach kritisieren die Kürzungen an den hessischen Hochschulen trotz der steigenden Studierenden-Zahlen. Mit einer Verteilaktion an der Justus-Liebig-Universität machten die Jusos auf bestehende Missstände aufmerksam.

„Zum Wintersemester haben sich in Hessen über 10% mehr junge Menschen für ein Studium eingeschrieben als im Vorjahr. Wir erwarten, dass dieser begrüßenswerte Trend politisch endlich begleitet und unterstützt wird. Die Landesregierung darf die Studierenden nicht weiter im Regen stehen lassen“ fordern Felix Diehl und Björn Gerlach. Durch die Abschaffung der Wehrpflicht und den Zustrom wegen doppelter Abiturjahrgänge an die Hochschulen war die Studierendenzahl sprunghaft angestiegen.

Generell ist der Anstieg der Studierendenzahlen in Hessen aus Sicht der Jusos eine positive Entwicklung, da die Studierendenquote in Deutschland deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt. „Zu einer Steigerung der Studierendenzahlen gehört aber auch eine Erhöhung der Mittel. Mit den 30-Millionen Euro-Kürzungen durch den Hochschulpakt verhindert die Landesregierung ein gesundes Wachstum öffentlicher Unis in Hessen“ so Diehl und Gerlach. Schon bei gleichbleibenden Studierendenzahlen wären die erheblichen Kürzungen an den Unis nicht zu kompensieren gewesen.

Kurzfristig fordern die Jusos die Rücknahme der Kürzungen durch den Hochschulpakt und die Auszahlung von Sondermitteln wegen der steigenden Studierendenzahlen. Mittelfristig ist es aus Sicht des SPD-Nachwuchses unabdingbar, dass die Bildungsausgaben deutlich angehoben werden. „Es ist eine Schande, dass das Land der Dichter und Denker bei den Bildungsausgaben auf einem der letzten Plätze in Europa steht“ kritisieren die Jusos. Zur Finanzierung von Bildungsinvestitionen fordern die Jusos sozial gerechte Umschichtungen und Mehreinnahmen. Völlig überflüssig sei zum Beispiel die Unterstützung der privaten European Business School aus Steuermitteln.

Die Jusos fordern, besonders Privilegierte für Zukunftsinvestitionen in die Pflicht zu nehmen. „Um mehr für Bildung ausgeben zu können, von der Grundschule bis zur Hochschule, ist es notwendig, dass Besserverdiener einen gerechten Beitrag leisten. Erste Schritte dahin sind die Wiedereinführung einer verfassungskonformen Vermögenssteuer und eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes“ so Diehl und Gerlach abschließend.

Juso-Stand vor der großen Mensa am 21.12.2011Die Jusos lassen sich von der schlechten Hochschulpolitik der CDU-FDP-Landesregierung nicht die Laune verderben: Neben Flyern wurden auch “Masterplätzchen” und weihnachtliche Heißgetränke an Studierende verteilt.

Urabstimmung umsonst – Universitätskommission tritt studentischen Willen mit Füßen

Gemeinsame Mitteilung der Hochschulgruppen: UniGrün, Juso Hochschulgruppe, Unsere Uni., Brennpunkt Uni, Liberale Hochschulgruppe, Piraten-Hochschulgruppe, Demokratische Linke, Die Linke.SDS

Die Hochschulgruppen an der JLU Gießen nehmen mit tiefer Bestürzung und Enttäuschung zur Kenntnis, dass die Senatskommission Studiengänge am 14.12.2011 den studentischen Antrag zur Ausklammerung von Modulnoten im Abschlusszeugnis von modularisierten Studiengängen abgelehnt hat. In einer studentischen Urabstimmung im Januar 2011 sprachen sich über 76% der an der Wahl teilnehmenden Studierenden für eine fachbereichsübergreifende Regelung aus, die festlegt, dass 1/3 aller Modulnoten, die im Laufe des Studiums erworben werden, aus der Endnotenberechnung ausgeklammert werden können. Dies ist bereits in zwei Studiengängen möglich.

Trotz des großen Entgegenkommens seitens der Studierenden gegenüber der Universitätsleitung bei der Ausarbeitung einer allgemeingültigen Regelung, der laut Aussage der Rechtsabteilung keine juristischen Argumente entgegen stehen, sprach sich die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder der Senatskommission, in der u.a. ProfessorInnen, StudiendekanInnen, die erste Vize-Präsidentin und studentische VertreterInnen sitzen, wegen vermeintlich zu hohem Arbeitsaufwand gegen den gesamten Entwurf aus. Nur die studentischen Mitglieder, die eine Minderheit in diesem Gremium bilden, stimmten für den Entwurf. Damit kann der Antrag auf absehbare Zeit nicht mehr im Senat behandelt werden.

„Wieder einmal wurde der Wille der Studierenden, die über 90% der Mitglieder an der Universität ausmachen, gänzlich ignoriert. Mit dieser Entscheidung zeigt sich zum wiederholten Mal, dass offenbar kein Interesse besteht, die Versprechungen, die in der Vergangenheit gegenüber den Studierenden geäußert wurden, in die Tat umzusetzen.“ so Daniel Holzhacker, studentischer Vertreter in der Senatskommission. Während des Bildungsstreiks 2009 zeigten sowohl große Teile der ProfessorInnenschaft als auch das Präsidium Bereitschaft, die Prüfungsbelastungen der Studierenden zu reduzieren. Die Umsetzung der Urabstimmung wäre hierbei ein großer Schritt gewesen. Stattdessen wurden Reformprozesse in den einzelnen Fachbereichen, die zu einer Entlastung der Studierenden geführt hätten, durch die Ablehnung auf höchster Ebene blockiert.

Die hochschulpolitischen Listen erkennen an, dass die Fachbereiche im Nachgang des Streiks den Studierenden z.T. entgegengekommen sind, indem Prüfungsformen flexibilisiert wurden. Ein wirklicher Reformprozess, der der Verschulung von Studiengängen und übermäßiger Prüfungsbelastung entgegensteht, ist zu unserem Bedauern nicht eingetreten.

In diesem Zusammenhang klingt die Äußerung der Vize-Präsidentin, dass die einzelnen Fachbereiche auf freiwilliger Basis, in einem frei zu wählenden Zeitraum überprüfen sollen, ob diese in ihren Studiengängen mehr Module ohne Noten und lediglich mit „bestanden“ bewerten können, wie eine Verhöhnung der Studierendenschaft. Der Hinweis der studentischen Mitglieder, dass eine solche Regelung den Studierenden keine Wahlmöglichkeit bezüglich der in die Endnote eingehenden Module eröffnet, wurde ignoriert. Die aktuelle universitätsinterne Zulassungsbeschränkung mit der Note 2,6 zu Masterstudiengängen macht es vielen Bachelor-AbsolventInnen unmöglich, einen Master in Gießen abzulegen.

Trotz dieses niederschlagenden Ergebnisses werden sich unsere Hochschulgruppen weiterhin für die Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen und auch die Modulausklammerung nicht als gescheitertes Projekt ansehen.

Sitzung des Studierendenparlaments am 15.12.2011

Am heutigen Donnerstag, den 15.12.2011, um 20 Uhr tagt das 50. Studierendenparlament zum siebten Mal und Versammlungsort ist wie sonst auch der StuPa-Raum im AStA-Gebäude links neben der großen Mensa. Interessierte sind wie immer herzlich willkommen, auch wird es natürlich wieder einen Live-Stream geben bei dem sich das ganze bequem von zuhause verfolgen lässt: Stupa-Livestream

Sitzung des Studierendenparlaments am 27.10.2011

Am morgigen Donnerstag, den 27.10.2011, um 20 Uhr tagt das 50. Studierendenparlament zum fünften Mal und erstmals in diesem Semester.

Versammlungsort ist wie sonst auch der StuPa-Raum im AStA-Gebäude links neben der großen Mensa. Interessierte sind wie immer herzlich willkommen, auch wird es natürlich wieder einen Live-Stream geben bei dem sich das ganze bequem von zuhause verfolgen lässt: Stupa-Livestream

Heute (21.10.2011) um 18 Uhr Demo gegen NPD-Vortrag!

Laut dem „Bündnis gegen Rechts Gießen“ findet am heutigen Freitag ein Vortrag mit dem sächsischen NPD-Abgeordneten Arne Schimmer in der rechtsextremen Giessener Burschenschaft „Dresdensia-Rugia“ statt. Diese spielt eine wichtige Rolle bei der Personalrekrutierung der NPD und fällt seit Jahren durch rechtsextremen Referenten auf.

Wir befürworten diese Kundgebung des „Bündnis gegen Rechts Gießen“ um 18 Uhr in Gießen. Die Kundgebung wurde für die Kreuzung Großer Steinweg/Moltkestr. angeldet.

Erscheint zahlreich!

Nächstes Listentreffen – 18.10.2011

Unser nächstes Listentreffen findet kommenden Dienstag, den 18. Oktober 2011 um 19 Uhr im SPD-Parteihaus (Grünberger Str. 140, 35394 Gießen) statt.

Interessierte – ob Ersti oder höheres Semester – sind wie immer herzlich willkommen und dazu eingeladen einfach mal unverbindlich vorbeizuschauen!

Bis dahin! Wir freuen uns auf Euch!