Vielen Dank für 2553 Stimmen!

Wir möchteWahlergebnis 17 Diagrammn uns bei allen Wähler*innen herzlich für das grandiose Ergebnis bedanken. Mit 41,07% bleiben wir die mit Abstand stärkste Kraft und konnten erneut die 40%-Marke knacken und damit das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten aufstellen. Mit der, durch die verschiebung des Wahkzeitraumes, einmalig 1,5-jährigen Legislaturperiode passt das natürlich gut zusammen und bietet uns die Chance, auch mit mehr Kontinuität zu arbeiten.

Mit Beginn der Semesterferien werden wir in Sondierungsgespräche mit den anderen Listen, abgesehen vom RCDS, treten. Auch für nächstes Jahr möchten wir eine stabile Koalition aushandeln, um Eure Interessen bestmöglich zu vertreten und für eine solidarische Universität zu kämpfen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Resolution: Studieren statt Kopieren! – Für eine gute Lehre an unseren Hochschulen!

Folgende Resolution hat das Studierendenparlament auf unseren Antrag hin gestern beschlossen:

“Wir unterstützen selbstverständlich die Forderung nach einer fairen Bezahlung für die Autor*innen der Werke, mit denen wir uns in unserem Studium beschäftigen. Diese darf jedoch nicht auf Kosten von Studierenden und Lehrenden passieren. Die aktuellen Forderungen der VG Wort sind realitätsfern und schaden sowohl der universitären Lehre als auch den durch sie vertretenen Personen, da sich mittlerweile die Universitäten mehrerer Bundesländer[1] geschlossen gegen den Vertrag ausgesprochen haben.

Die Auseinandersetzung mit originalen Texten und Bildern gehört zu jedem Studiengang dazu und ist Teil des wissenschaftlichen Arbeitens. Studierende sind in der heutigen Zeit oft darauf angewiesen, online auf Literatur zurückgreifen zu können. Wir fordern einen Vertrag, der der Bildung im 21. Jahrhundert gerecht wird – zurück in die Zukunft!

 

Begründung: Bisher ist es möglich wissenschaftliche Texte und andere Werke lizenzfrei Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen digital zur Verfügung zu stellen. Die Vergütung dafür erfolgte bisher durch Pauschalzahlungen der Bundesländer an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort).

Doch zum 01. Januar 2017 ändert sich diese Praxis nun. Aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 21. April 2016 – I ZR 198/13) haben sich die Kultusministerkonferenz [sic!] (KMK) und die VG Wort auf einen neuen Rahmenvertrag geeinigt. Danach dürfen die o.g. Nutzungen nicht mehr pauschal abgerechnet werden. Zukünftig müssen Texte einzeln pro Seminarteilnehmer*innen pro Seite an den Hochschulen erhoben und bei der VG Wort abgerechnet werden. Diese neue Art der Abrechnung bedeutet einen gravierenden Mehraufwand für Dozierende.

Die Hochschulen selbst haben mit dem neuen Rahmenvertrag die Möglichkeit diesem Vertrag beizutreten oder nicht. Wird dem Vertrag nicht beigetreten, können Texte und andere Werke ab 2017 nicht mehr digital zur Verfügung gestellt werden. Bereits existierende digitale Texte müssen dort bis zum Jahresende entfernt werden.

Wie aus dem Abschlussbericht des Pilotprojekts der Universität Osnabrück allerdings hervorgeht, bedeutet dies für uns Studierende – im Gegensatz zur bisherigen Praxis – einen gravierenden Mehraufwand in der Materialbeschaffung. Denn, der aus dem System resultierende Zeitaufwand wird von den Dozierenden durch schlichte Literaturangaben kompensiert und auf Studierende abgewälzt. Die Folge: Studierende müssen wieder deutlich mehr Zeit beim Scannen und Kopieren verbringen.

Wir lehnen daher diesen neuen Rahmenvertrag ab!

[1] Bisher abgelehnt haben die Universitäten der Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Thüringen”

Freibadflatrate – Evaluation und Fortsetzung

13139139_1000783483344487_8037283587307248207_nDie von uns zum letzten Sommersemester (2016) nach einer Umfrage unter allen Studierenden eingeführte Freibadflatrate stellt sich wie erwartet als ein voller Erfolg heraus. Die Stadtwerke melden rund 24.000 Eintritte mit dem Studierendenausweis. Die Flatrate wirkt!

Bedenkt man hierbei, dass alle Studierenden lediglich 2 € für die Flatrate gezahlt haben und das Freibad sooft nutzen konnten wie sie wollten – und stellt das dem früheren Einzeleintritt für Studierende von 2,70 € gegenüber – handelt es sich auch hierbei um einen vollen Erfolg.

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so gut angenommen wurde – und haben daher bereits einen Vertrag für 2017 ausgehandelt – zu den gleichen Konditionen wie 2016.

Aktionstage gegen geistige Brandstiftung

Vom 13.10. bis zum 20.10. fanden die von uns und unseren AStA-Referent*innen organisierten Aktionstage gegen geistige Brandstiftung statt.

Anlässlich eines Verschwörungstheoretiker-Kongresses, der am Wochenende vom 21.10. – 23.10. in der Kongresshalle in Gießen stattfinden sollte und zu dem auch einige Personen aus der rechten Szene als Vortragende eingeladen wurden, haben wir uns gemeinsam mit vielen anderen überlegt, was wir dagegen unternehmen können.

Eine Verhinderung der Veranstaltung war zu diesem Zeitpunkt zunächst möglich, weswegen wir auf präventive Arbeit setzten und drie unterschiedliche Veranstaltungen organisierten, die Aufklärungsarbeit leisten sollten.

Diese waren im Einzelnen:

  • 13.10.: Die Mondverschwörung: Vorführung und Diskussion
    Zu der Diskussion konnten das Aktionsbündnis den Regisseur Thomas Frickel für die Diskussion gewinnen.
  • 17.10.: Das Königreich Deutschland und die Reichsbürger
    Der Vortrag wurde von Oliver Gottwald, einem Experten zur Reichsbürgerszene in Hessen gehalten. Gottwald bildet innerhalb der hessischen Justiz Fortbildungen für Beamte an, die häufig mit Reichsbürgern zu tun haben.
  • 20.10.: Schwurbler, Nazis, Scharlatane?
    Auf der letzten Veranstaltungen konnten wir mit sieben unterschiedlichen Programmpunkten humorvoll über Verschwörungstheorien aufklären. Neben diversen Vorträgen konnten wir Zeugen einer Live-Quantenheilung werden und eine satirische Lösung genießen. Unser Dank geht hier ausdrücklich nochmal an Frank Mignon für die Moderation.

 

Wir möchten uns hiermit nochmal ausdrücklich bei allen beteiligten Organisator*innen bedanken, die viel Zeit und Mühe in die Veranstaltungsreihe gesteckt haben: dem AStA der JLU, den Organisatoren des Podcasts “Heißluftdampfer”, der Partei “die Partei”, der GWUP, dem Humanisischen Verband Hessens und den Jusos Gießen.

Mildred Harnack-Fish Haus: Umbenennung des ehem. Otto-Eger-Heims

Nach üb14753859_1126160907473410_4379586290210575948_oer vier Jahrzenten studentischen Engagements wurde heute endlich der neue Namenszug am Studierendenwohnheim im Leihgesterner Weg 16 enthüllt: Mildred Harnack-Fish-Haus. Der ehemalige Namenspatron, Otto Eger, war schon seit langem öffentlich als aktiver Nationalsozialist entlarvt und daher eigentlich als Namensgeber untragbar geworden. Dennoch dauerte es fast ein halbes Jahrhundert, bis das Gebäude endlich umbenannt wurde. Mit dem Namen Mildreds trägt das Haus nun den Namen einer aktiven Widerstandskämpferin gegen Hitler, die für ihr Engagement am Ende mit dem Leben bezahlte. Wir konnten also einen politischen Gegenpol zu Otto Eger durchsetzen.

Da wir den aktuellen und jetzt erfolgreichen Prozess der Namensfindung von Beginn an unterstützt haben freuen wir uns heute besonders, gemeinsam mit anderen Studierenden diesen langen und konfliktreichen Weg bis zur Umbenennung des Otto-Eger-Heims nun endlich zu einem guten Ende gebracht zu haben. Besonders zu danken haben wir den aktiven Studierenden in der Findungskommission, die unermüdlich zu diesem Thema recherchiert haben und ohne deren Engagement wir die Umbenennung auf jeden Fall nicht erreicht hätten.

Alles in Allem also ein guter Tag für studentische Beteiligung und antifaschistische Erinnerungskultur in Gießen. Im Gebäude selbst gibt es nun übrigens eine Erinnerungstafel mit näheren Informationen. Vorbeischauen lohnt sich also!

 

AG Qualitätsmanagement

14055053_1072204526202382_6691671688866219843_nDie Vizepräsidentin für Forschung und Lehre, Prof. Dr. Verena Dolle, hat eine AG Qualitätsmanagement ins Leben gerufen, die sich mit der grundlegenden Verbesserung der Lehre beschäftigen wird.

Hierzu fand von Mittwoch auf Donnerstag die Kick-Off-Tagung auf Schloss Rauischholzhausen statt. Von der Juso-Hochschulgruppe waren Lea, Johannes, Kata, Yavuz, Kamyar und Jakob mit dabei.

Auf der Tagung wurde nach einer ersten grundlegenden Sammlung von Ideen zu unterschiedlichen Fragen (Was macht die Qualität von Studium und Lehre aus, Was verstehen Sie unter Qualitätsmanagement-Instrumenten, Welche Abläufe und Regeln sind problematisch, Welche Abläufe und Regeln haben sich bewährt) wurde die Arbeit in drei Untergruppen fortgesetzt, die auch weiterhin so fortbestehen werden:

  • Leitbild (Mission-Statement)
  • Qualitätsmanagement-Instrumente und Qualitätskreisläufe
  • Standardisierung (inhaltlich und administrativ)

Wir sehen die unterschiedlichen Arbeitsgruppen und die AG insgesamt als gute Plattform, um einige unserer Forderungen einzubringen und umzusetzen. Im Mission Statement werden wir versuchen, unsere Grundgedanken zu universitärer Lehre einzubringen. In Arbeitsgruppe zwei werden wir uns vor Allem mit der Novellierung der Lehrevaluation befassen und Anregungen zur Verbesserung der individuellen Lehrperformance geben. In Arbeitsgruppe drei werden wir Forderungen nach der Abschaffung von Anwesenheitspflichten, einer gleichen Anzahl von Prüfungsversuchen für alle Studierenden und nach einheitlicher administrativen Voraussetzungen unterbringen – selbstversständlich ist unsere Liste noch viel länger.

Wir freuen uns auf die kommende Arbeit – sie wird mit Sicherheit konstruktiv. Über Fort- und Rückschritte halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

Neuer AStA gewählt

Nach der Wahl zum Studierendenparlament im letzten Januar haben wir uns vollständig auf das Aushandeln einer neuen Koalition konzentriert – mit vollem Erfolg:

Gestern, am Freitag den 29.04.16 haben wir einen neuen AStA gewählt. Dieser wird von unserer Liste und der der Grünen getragen.

Unser Listensprecher Johannes Deinzer (Jusos) ist neuer AStA-Sprecher und tritt damit die Nachfolge von Felix Döring an. Im Referat für Hochschulpolitik wird er durch die neuen ReferentInnen Julia Hinze, Patrick Huttel und Frederik Hentschel (alle Jusos) unterstützt. Das Referat für Wohnen und Soziales wird weiterhin durch die Juso-Hochschulgruppe mit Andreas Schaper und Benedict Pietsch besetzt. Unterstützt werden sie durch Jacob Koch (Jusos), der bis zu dieser Sitzung Präsident des Studierendenparlamentes war. Das Referat für Ökologie wird in Zukunft durch Lisa Schmidt (Grüne) vertreten werden, die sich bisher im Referat für Öffentlichkeit engagierte. Im Referat für Studium und Lehre werden im kommenden Jahr unsere Listensprecherin Katarzyna Bandurka, nun auch stellvertretende AStA-Sprecherin, Adrien König (beide Jusos) und Lukas Leufgens (Grüne) Studierende beraten und sich für eine Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen. Charlotte Bauer bleibt Kulturreferentin und wird in dieser Position von Anna Kring und Janina Bell (alle Jusos) unterstützt. Das Referat für Öffentlichkeit wird mit Merle Uhl und Elisa Arena (beide Grüne) neu besetzt. Dem Referat für Finanzen bleiben Sina Schäffer und Tobias Hauck (beide Jusos) erhalten, mit Sanja Klein (Grüne) erhalten sie auch hier zuwuchs. Im Referat für Verkehr werden Yannick Abu-Shaar (Jusos) und Steffen Bruckbauer (Bitte Beachten!) unter Anderem das Semesterticket aushandeln. Das Referat für Antirassismus und politische Bildung wird weiterhin von Lotta Linde, Peter Quitte, Frieda Flieder und Tim Eichel (alle listenlos) übernommen.

Thematisch werden wir uns vor Allem mit folgenden Dingen beschäftigen:

  • Integration von Geflüchteten an der Universität
  • Der Kampf gegen Anwesenheitspflichten
  • Die Vereinfachung und Vereinheitlichung von Prüfungsordnungen
  • Die Förderung von ehrenamtlichem Engagement
  • Eine starke Zusammenarbeit mit autonomen Referaten und FSK
  • Einen Transparenten AStA
  • Einsatz für ein elternunabhängiges BAFöG und ein gerechtes Bildungssystem
  • Gut ausfinanzierte Hochschulen
  • Für eine bessere Uni-Infrastruktur mit mehr Druckern usw.
  • Sozialdurchmischten studentischen Wohnraum
  • Mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten an der Universität

Den vollständigen Koalitionsvertrag findet ihr hier.

Zu den Wahlen…

Ab Montag, dem 25.01. bis Donnerstag, den 04.02. finden wieder die Hochschulwahlen statt – dieses Jahr erstmals online.

Wir haben uns wieder viel vorgenommen. Neben dem Erhalt des bisher geschafften haben wir uns auch einige neue Ziele gesetzt. So wollen wir eine grundlegende, Uni-weite Erhöhung der Anzahl der Prüfungsversuche erreichen und uns der Gestaltung einer weltoffenen, auch für Geflüchtete zugänglichen Universität widmen. Alle wichtigien Infos hierzu, alles was wir sonst noch erreichen wollen und wer alles für uns antritt findet ihr im Folgenden:

Unser Wahlprogramm

Unser Slogan

Unsere Kandidat*innen

Und hier sind die Materialien, mit denen wir auf dem Campus aktiv sind:

Jusos – Für Dich

Für Dich

Im Winter finden wieder Hochschulwahlen statt – wir sind natürlich dabei. Nachdem wir letztes Jahr mit „Wir regeln das“ einen klaren Gestaltungsanspruch äußerten möchten wir dieses Jahr zeigen, für wen wir arbeiten. Daher treten wir zur kommenden Wahl als „Jusos – Für Dich“ an.

Entscheidend für unsere politische Arbeit ist schon immer gewesen, dass wir den Blick für das Große und Ganze behalten und uns nicht an Kleinigkeiten aufhängen. Progressive Arbeit heißt, nicht nur bis zur nächsten Hürde zu denken, sondern auch in die Ferne zu sehen um die eigenen Ideale nicht aus den Augen zu verlieren und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Der Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist Grundlage unseres Handelns. Daher kämpfen wir seit 1969 als älteste Juso-Hochschulgruppe für eine starke Studierendenschaft – die versucht, die Universität aktiv mit zu gestalten und sie demokratischer, gerechter und progressiver werden zu lassen. Über viele Jahre wurde Knowhow weitergegeben, wurden Strukturen aufgebaut und die unterschiedlichsten Gremien besetzt, um ebendiese Ziele zu verwirklichen.

Dennoch darf nicht vergessen werden, wem wir unsere Politik widmen. Wir treten nicht nur für die Studierendenschaft als zahlenmäßig größte Gruppe ein, sondern FÜR DICH als Teil dieser riesigen Gemeinschaft. Mit Projekten wie dem Theaterticket oder der Freibad-Flatrate versuchen wir, jeder*jedem Studierenden eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen – und die eigenen Möglichkeiten weniger von der finanziellen Lage abhängig zu machen. Die Forderungen nach einer Abschaffung von Anwesenheitspflichten und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stellen wir nicht nur, weil sie Ausdruck unserer Vorstellung von einer gerechten, freien Gesellschaft sind – sondern weil wir Die Situation jeder*jedes einzelnen Mitglieds dieser Universität verbessern wollen. Finanzielle Probleme sollten niemanden an den Stadtrand und aus der Gesellschaft heraus drängen bzw. ein Spannungsverhältnis zwischen Anwesenheit in der Universität und dem Nebenjob, der die Miete bezahlt, schaffen.

Zentrales Element unseres politischen Wirkens war es darüber hinaus stets auch, individuelle Hilfe zu leisten. Dies geschieht nicht nur über das Referat für Studium und Lehre im AStA, das Studierenden bei Problemen mit dem Studium und Dozent*innen weiterhilft, sondern zum Beispiel auch mit Hilfe des 2008 durch uns gegründeten „Solifonds“. Dieser hilft Studierenden, die unverschuldet in finanzielle Notsituationen geraten sind und zum Beispiel ihre Miete oder den Semesterbeitrag nicht zahlen können. Viele bei uns engagierte Personen bringen sich auch an anderen Stellen ehrenamtlich ein – sei es in der Fachschaft oder auch außerhalb der Universität in Vereinen oder aktuell Projekten der Flüchtlingshilfe.

Für uns ist klar: Die Universität ist nicht nur ein Ausbildungsabschnitt, sie darf keine Massenabfertigungsstätte für zukünftige Berufseinsteiger*innen sein. Sie muss den Studierenden individuell Freiräume eröffnen und unabhängig von Geschlecht, Aussehen, Herkunft oder Geldbeutel der Eltern die Möglichkeit geben, das Studium nicht nur als Ausbildungsabschnitt zu gestalten, sondern es als einzigartigen Lebensabschnitt zu genießen. Wo immer wir das fördern können, sind wir dabei. Für Dich.

Eine klare Entscheidung – Ergebnis der Umfrage zur Freibadflatrate

abstimmungsergebnis ausschnit

Vom 19.1. bis zum 31.10. hattet ihr die Möglichkeit, auf Stud.IP für oder gegen die Einführung einer Freibadflatrate abzustimmen. Wir hatten uns schon vor der Wahl klar für die Einführung einer solchen Flatrate eingesetzt. Da nicht alle Koalitionspartner für die Einführung einer Freibadflatrate waren, mussten wir einen Kompromiss aushandeln: Wir fanden die Lösung in einer Online-Meinungsumfrage.

Das Ergebnis dieser Umfrage steht jetzt fest:

Mit einer Beteiligung von ca 27% (7550 Teilnehmer) und einer Zustimmung von 76% ist das Ergebnis eindeutig – die Studierenden der JLU wollen die Freibadflatrate.

Am 26.11. tagt das Studierendenparlament und wir werden den Antrag zur Einführung der Freibadflatrate einreichen. Sollte dieser beschlossen werden, zahlt ihr alle zum Sommersemester 2 € mehr – und könnt dafür den ganzen Sommer sooft wie ihr wollt ins Freibad gehen! Die Position der Juso-Hochschulgruppe hierzu ist glasklar: Wir wollen die Flatrate und wollen sie jetzt, zum Sommersemester 2016 – denn warum sollten wir noch länger warten?

Wir sind gespannt, wie sich die anderen Listen im StuPa in der Frage positionieren. Vor den letzten Hochschulwahlen haben sie eine Umfrage zur Freibadflatrate verhindert – und ließen nicht einmal die inhaltliche Debatte zu (mehr dazu hier). Die Opposition schlug damals eine Urabstimmung zu einem späteren Zeitpunkt vor – das wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. Anders hätte es sich bei einer Urabstimmung parallel zur Wahl verhalten, diese hätte kaum Mehrkosten verursacht. Eine kostengünstige Lösung war zu dem Zeitpunkt noch nicht ersichtlich. Die Entscheidung war also nicht nur bevormundend, sondern hätte leicht auch aus finanzieller Sicht einen immensen Schaden für die Studierendenschaft verursachen können.

Nach der Wahl konnten wir mit unserer neuen Koalition im AStA eine Lösung finden. In Zusammenarbeit mit dem HRZ konnten wir schließlich sogar eine für uns kostenneutrale und gut umsetzbare Lösung finden: Eine Meinungsumfrage. Für diese sind keine besonderen Hürden gesetzt und daher kann sie einfacher realisiert werden. Wieder einmal wurde gezeigt: Wer möchte, dass vorausschauend geplant und lösungsorientiert gearbeitet wird, sollte Jusos wählen! Die Blockade durch die Opposition hat lediglich zeitlichen und personellen Aufwand beschert – die Studierenden haben ihre Meinung dennoch eindeutig gezeigt.