Jusos – Für Dich

Für Dich

Im Winter finden wieder Hochschulwahlen statt – wir sind natürlich dabei. Nachdem wir letztes Jahr mit „Wir regeln das“ einen klaren Gestaltungsanspruch äußerten möchten wir dieses Jahr zeigen, für wen wir arbeiten. Daher treten wir zur kommenden Wahl als „Jusos – Für Dich“ an.

Entscheidend für unsere politische Arbeit ist schon immer gewesen, dass wir den Blick für das Große und Ganze behalten und uns nicht an Kleinigkeiten aufhängen. Progressive Arbeit heißt, nicht nur bis zur nächsten Hürde zu denken, sondern auch in die Ferne zu sehen um die eigenen Ideale nicht aus den Augen zu verlieren und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Der Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist Grundlage unseres Handelns. Daher kämpfen wir seit 1969 als älteste Juso-Hochschulgruppe für eine starke Studierendenschaft – die versucht, die Universität aktiv mit zu gestalten und sie demokratischer, gerechter und progressiver werden zu lassen. Über viele Jahre wurde Knowhow weitergegeben, wurden Strukturen aufgebaut und die unterschiedlichsten Gremien besetzt, um ebendiese Ziele zu verwirklichen.

Dennoch darf nicht vergessen werden, wem wir unsere Politik widmen. Wir treten nicht nur für die Studierendenschaft als zahlenmäßig größte Gruppe ein, sondern FÜR DICH als Teil dieser riesigen Gemeinschaft. Mit Projekten wie dem Theaterticket oder der Freibad-Flatrate versuchen wir, jeder*jedem Studierenden eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen – und die eigenen Möglichkeiten weniger von der finanziellen Lage abhängig zu machen. Die Forderungen nach einer Abschaffung von Anwesenheitspflichten und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stellen wir nicht nur, weil sie Ausdruck unserer Vorstellung von einer gerechten, freien Gesellschaft sind – sondern weil wir Die Situation jeder*jedes einzelnen Mitglieds dieser Universität verbessern wollen. Finanzielle Probleme sollten niemanden an den Stadtrand und aus der Gesellschaft heraus drängen bzw. ein Spannungsverhältnis zwischen Anwesenheit in der Universität und dem Nebenjob, der die Miete bezahlt, schaffen.

Zentrales Element unseres politischen Wirkens war es darüber hinaus stets auch, individuelle Hilfe zu leisten. Dies geschieht nicht nur über das Referat für Studium und Lehre im AStA, das Studierenden bei Problemen mit dem Studium und Dozent*innen weiterhilft, sondern zum Beispiel auch mit Hilfe des 2008 durch uns gegründeten „Solifonds“. Dieser hilft Studierenden, die unverschuldet in finanzielle Notsituationen geraten sind und zum Beispiel ihre Miete oder den Semesterbeitrag nicht zahlen können. Viele bei uns engagierte Personen bringen sich auch an anderen Stellen ehrenamtlich ein – sei es in der Fachschaft oder auch außerhalb der Universität in Vereinen oder aktuell Projekten der Flüchtlingshilfe.

Für uns ist klar: Die Universität ist nicht nur ein Ausbildungsabschnitt, sie darf keine Massenabfertigungsstätte für zukünftige Berufseinsteiger*innen sein. Sie muss den Studierenden individuell Freiräume eröffnen und unabhängig von Geschlecht, Aussehen, Herkunft oder Geldbeutel der Eltern die Möglichkeit geben, das Studium nicht nur als Ausbildungsabschnitt zu gestalten, sondern es als einzigartigen Lebensabschnitt zu genießen. Wo immer wir das fördern können, sind wir dabei. Für Dich.

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